piwik no script img

Fisch gegessen

■ EU einigte sich über Fischereirechte

Brüssel (dpa/rtr/taz) – Die EU kann planmäßig am 1. Januar um Österreich, Schweden und Finnland erweitert werden. Die Fischereiminister räumten gestern abend das letzte Hindernis für den Beitritt aus dem Weg, indem sie den Fischereistreit zwischen Spanien und Großbritannien lösten. Spanien hatte damit gedroht, die Erweiterung zu blockieren, falls es keinen gleichberechtigten Zugang zu den Fischgründen um Irland erhalten sollte. Bei der Abstimmung enthielt sich Großbritannien und machte damit den Weg für einen Kompromiß frei.

Mißtrauen bestimmte die langwierigen Verhandlungen dieser Woche. So gaben Franzosen und Briten zu verstehen, sie würden Portugiesen und Spaniern einfach nicht glauben, daß diese sich auf ihre Höchstfangquote beschränken, wenn man sie in allen Fanggebieten fischen ließe.

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen