: Finanzsenator gewinnt Erbpacht-Prozeß
Das Land Berlin hat in zweiter Instanz einen Rechtsstreit mit der Berliner Flughafengesellschaft um höheren Erbbauzins gewonnen. Wie Finanzsenator Pieroth (CDU) gestern mitteilte, hatte die Flughafengesellschaft 1986 für 70 Prozent der Fläche von Tegel nach ihrer Vertragsauslegung nur 440.423 DM statt der geforderten 879.405 DM bezahlt. Mit dem Urteil des Kammergerichts werde auch eine Steigerung der Erbpacht für die Folgejahre möglich. Pieroth erklärte, Berlin habe auch gegenüber Unternehmen, mit denen es verbunden ist, kein Geld zu verschenken. Die Richterin habe in der Verhandlung erkennen lassen, daß bei dem 1976 mit fünfzigjähriger Laufzeit geschlossenen Erbbaurechtsvertrag eine Erhöhung im angestrebten Rahmen in jedem Fall rechtens sei.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen