: Fidschi: Putschist Speight gewählt
SUVA afp ■ Bei der Parlamentswahl auf den Fidschi-Inseln hat der inhaftierte Führer des im vergangenen Jahr gescheiterten Putsches, George Speight, einen Sitz errungen. Es ist noch nicht geklärt, ob er das Mandat antreten darf. Amtlichen Angaben von gestern zufolge wurde auch der indischstämmige Ex-Premier Mahendra Chaudhry, den Speights Putsch im Mai 2000 gestürzt hatte, ins Parlament gewählt. Das endgültige Wahlergebnis steht noch nicht fest. Der wegen Hochverrats angeklagte Speight und seine Anhänger hatten Chaudhry und sowie Kabinettsmitglieder und Abgeordnete fast zwei Monate als Geiseln gehalten. Sie verlangten mehr Einfluss für die Ureinwohner.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen