: Fall Sybille: Auch TV half nicht weiter
Visselhövede (dpa) – Im Fall der getöteten Schülerin Sybille hat auch das Millionenpublikum der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ am Wochenende keinen entscheidenden Hinweis gegeben. Neun Zuschauer aus verschiedenen Bundesländern hätten nach der Sendung angerufen, so ein Polizeisprecher. Eine heiße Spur sei zunächst nicht dabei gewesen. Die 16-Jährige aus Visselhövede war im Juli dieses Jahres nach einem Disco-Besuch verschwunden und zwei Tage später ertrunken in einem Teich gefunden worden. Es sei wahrscheinlich, dass relevante Zeugen oder sogar der Täter bereits vernommen wurden, sagte der Sprecher.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen