■ Ex-DDR/Prozeß: Acht Jahre gefordert
Berlin (dpa) – Im bislang größten Prozeß um DDR-Todesurteile in den 50er Jahren hat die Anklage vor dem Berliner Landgericht acht Jahre Haft für die ehemalige DDR-Richterin Helene Heymann beantragt. Die 77jährige habe „offensichtlich bedenkenlos“ an vier Todesurteilen gegen angebliche Spione und Wirtschaftssaboteure mitgewirkt, so der Staatsanwalt.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 180 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen