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Ex-CIA-Chef: Irak unkontrollierbar

BERLIN taz ■ Der ehemalige CIA-Chef James Woolsey lehnt eine Überwachung irakischer Massenvernichtungswaffen durch die Vereinten Nationen ab. „Diese Kontrollen werden vollkommen wertlos sein“, sagte Woolsey der taz. Die UN habe kaum eine Chance, Näheres herauszufinden, weil ein Großteil der biologischen und chemischen Waffensysteme und Laboratorien mobil oder unter zivilen Einrichtungen verborgen sei. Woolsey bezeichnete entsprechende Hoffungen europäischer Regierungen als „Träumerei“. Woolsey warnte davor, einen Angriff auf den Irak zu verschieben. „Jeder Monat, der ins Land geht, bringt Deutschland mehr in Gefahr, in die Reichweite von Saddams Atomraketen zu geraten“, sagte Woolsey der taz.

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