: Eva Mattes kostet Berlin nichts
Die Absicht des Berliner Ensembles (BE), die Schauspielerin Eva Mattes als fünfte Co-Direktorin der GmbH zu berufen, hat für das Land Berlin keine finanziellen Folgen. Wie Kultursenator Ulrich Roloff-Momin (parteilos) gestern vor den Mitgliedern des Kulturausschusses ankündigte, könne er einer solchen Entscheidung des BE zustimmen. Sie koste das Land Berlin „keinen Pfennig“, meinte der Senator. Er widersprach damit einer Kritik aus der CDU-Fraktion, daß die Brecht-Bühne offensichtlich zu viel Geld habe. Bei der Gage soll es sich um zusätzliche 120.000 DM für die bereits am Haus spielende Schauspielerin handeln. Laut vereinbartem Fünf- Jahres-Vertrag sei mit dem BE eine fixe Summe für Subventionen festgeschrieben worden, die sich nicht erhöhe.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen