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Eurogeld nimmt Form an

■ EWI: EU-Länder nicht reif für Union

Frankfurt (AP/rtr) – Unabhängig von den Währungsturbulenzen und Spekulationen über den Zeitpunkt einer europäischen Wirtschafts- und Währungsunion nimmt das Eurogeld Konturen an. Wie das Europäische Währungsinstitut (EWI) in Frankfurt in seinem ersten Jahresbericht bekanntgab, haben die Notenbanken der EU- Staaten inzwischen Zahl und Stückelung der gemeinsamen Währung festgelegt. Demnach soll der höchste Nennwert für Münzen zwei Ecu (Ecu = 1,86 Mark) betragen, der niedrigste Banknotenwert wird bei fünf Ecu liegen.

Weil kaum ein EU-Mitglied zur Zeit die sogenannten Konvergenz- kriterien einhalten kann, fordern die Notenbankchefs eine moderate Lohnpolitik und stärkere Anstrengungen bei der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte ein. Im Maastricht-Vertrag haben sich die EU-Länder außerdem zur Einhaltung von Preisstabilität, Wechselkursstabilität und Angleichung der langfristigen Zinssätze verpflichtet.

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