piwik no script img

Es lebe die Demokratie!

■ betr.: „Zwick-Millionen“

[...] Hab' ich richtig gelesen? Der Zwick-Sohn ist für'ne Kaution von 45 Millionen aus dem Knast raus? [...] In der gleichen Zeitung steht ein Artikelchen, daß sich gewisse Justizminister ins Hemd pissen, wenn ein halbes Gramm Heroin straffrei bleiben soll. Der Bruder Zwick zahlt von seinen hinterzogenen Hunderten von Millionen mal locker 45 für'ne Kaution, so aus dem Koffer raus womöglich auf den Richtertisch, und die Fixer, die Inkarnationen des Bösen schlechthin, müssen weiterbrummen. Für was eigentlich? Und Kaution für'nen Junkie? Hab ich noch nie gehört. Müßte ja auch, damit die Relation stimmt, so bei 150 Mark liegen. Aber nix, Fluchtgefahr bei den Schwerverbrechern, auf die nächste Scene, wo allerdings mehr Bullen als Süchtige sind, bei den hiesigen Gesetzen. Aber Mr. Zwick wird ja wohl kaum verduften, hat ja nur noch schlappe 50ß Millionen, wenn's langt. Auf die 45 (!!) die beim Königlich bayerischem Amtsgericht deponiert sind, wird er ja wohl nicht verzichten wollen. Es sagt ja schon lange keiner mehr, aber ich tu's jetzt: Wir werden verarscht! [...] Andreas Kehrwald, Schorndorf

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen