■ Ermittlungen: Hitlerschrift türkisch
Mannheim (dpa) – Die Staatsanwaltschaft in Mannheim hat Ermittlungen wegen der Verbreitung von antijüdischer Nazi-Propaganda und Volksverhetzung eingeleitet. Bei der Einweihung der islamischen Moschee in Mannheim vor einigen Wochen hätten Türken Auszüge aus Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ in türkischer Sprache verkauft, sagte Staatsanwalt Klein gestern. Das Buch wurde unter dem türkischen Titel „Kommunismus und internationales Judentum“ verkauft.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen