Berliner Ausstellung zum Holocaust Woher das eigene Familiensilber wohl stammen mag Die „Topographie des Terrors“ widmet sich der Frage, wie weit das Wissen um den Holocaust an den Juden in der deutschen Bevölkerung verbreitet war. Von Klaus Hillenbrand 7.4.2026
Dokuzentrum Flucht und Vertreibung Übernahme erfolgreich abgewehrt Konservative wollten das Vertriebenen-Dokuzentrum umbauen, NS-Verbrechen sollten keine zentrale Rolle mehr spielen. Doch der Versuch wurde abgewehrt. Von Felix Ackermann 26.3.2026
50 Jahre Militärputsch in Argentinien Erinnerungskultur unter Beschuss Am 24. März 1976 putschte in Argentinien das Militär und ermordete in den Folgejahren Tausende von Menschen. Manche sind bis heute verschwunden. Von Jürgen Vogt 24.3.2026
US-Archiv und Nazivergangenheit Wir spielen nicht mit bei eurem Gedächtnistheater Kommentar von Dennis Chiponda Die digitale Öffnung des US-Nationalarchivs lässt viele Deutsche nach der NS-Geschichte ihrer Vorfahren suchen: ein Spektakel zur Gegenwartsflucht. 20.3.2026
NS-Gedenken in Osnabrück Aus der Mottenkiste hervorgeholt Kommentar von Harff-Peter Schönherr Um den richtigen Namen für den Lernort in der ehemaligen NSDAP-Parteizentrale in Osnabrück gab es jahrelang Streit. Fängt jetzt alles von vorne an? 18.3.2026
Gedenken an einen Völkermörder Türkische Nationalisten erinnern an den Tod von Tâlat Paşa In Berlin feiert eine Gruppe den Drahtzieher des Völkermordes an den Armeniern. Als Gegenveranstaltung lädt ein antirassistischer Verein zu einem historischen Rundgang. Von Uta Schleiermacher 16.3.2026
Auf Spuren einstigen jüdischen Lebens Straßenschilder der Erinnerung Seit dieser Woche weisen Markierungen auf das vernichtete Zentrum des östlichen Judentums im Scheunenviertel in Berlin-Mitte hin. Von Klaus Hillenbrand 13.3.2026
Deutsche Erinnerungspolitik Die große Heuchelei Kolumne Schlagloch von Charlotte Wiedemann Die Erinnerungskultur in diesem Land wird genau durch jene zerstört, die vorgeben, sie zu verteidigen: die politische Kaste der Scheinheiligen. 25.2.2026
Neue Diskussion um sowjetische Ehrenmale Erklären, nicht abreißen Vier Jahre nach dem russischen Überfall fordert der Verein Vitsche eine Neubewertung der sowjetischen Ehrenmale. Abriss aber steht nicht zur Debatte. Von Uwe Rada 24.2.2026
Die DDR Irgendwann kommt was Eine große Müdigkeit prägte die letzten Jahre der DDR. Die kollektive Erschöpfung ist bis heute zu spüren – und hat auch politische Folgen. Von Lars Reyer 24.2.2026
Theatermacherin über Barrierefreiheit „Erinnerungskultur wird geformt von denen, auf die gehört wird“ Die Behindertenrechtsaktivistin Fia Neises über Erinnerungskultur, Behinderungen und ihr neuestes Stück BIOFUCK am Berliner Ballhaus Ost. Interview von Lilli Braun 19.2.2026
Kulturkampf um Geschichte der Sklaverei US-Richterin zieht Orwell-Vergleich Die US-Regierung will nicht an die Sklaven im Haus von George Washington erinnern. Nun entschied ein Gericht: Eine Ausstellung dort muss zurückkehren. 17.2.2026
Fotos von Deportationen Wie die Lörracher bei Deportationen gafften Eine Tagung widmete sich dem Umgang mit Shoah-Überlebenden nach der Befreiuung. Über Traumata, die vererbt werden, und Fotos, die unbequeme Fragen stellen. Von Klaus Hillenbrand 16.2.2026
Rechtsextreme Demo in Dresden Nazis zerstören Dresdner Zerstörungsgedenken Erneut nutzen über 1.000 Rechtsextreme die Bombardierung im Zweiten Weltkrieg für ihre Zwecke. Die Erinnerung an den 13. Februar 1945 ist in der Krise. Von Michael Bartsch 15.2.2026
Berichterstattung über Holocaust Welchen Horror wir erwarten Kommentar von Yasemin Said Die bekannten Bilder des Holocaust strukturieren unser Erinnern. Doch was passiert, wenn Gewalt nur noch dort erkannt wird, wo wir sie erwarten? 29.1.2026
Nationalsozialismus in Berlin Eine Mauer aus erhobenen Armen Bei der „Köpenicker Blutwoche“ 1933 erprobten SS und SA offen den nationalsozialistischen Terror. Wichtig wäre Gegenwehr gewesen – doch die Zivilgesellschaft versagte. Von Susanne Messmer 29.1.2026
NS-Forscher über Gedenkkultur „Zwischen Tätern und Opfern besteht ein geschichtliches Vakuum“ Götz Aly kritisiert die Trennung von Täter- und Opfererzählungen. Ihm fehlt der Blick auf die Mehrheitsgesellschaft – auf Opportunismus, Feigheit und Mitläufertum. Interview von Jan Feddersen 27.1.2026
Gedenken in der Ukraine Blumen für Opa Seit 2009 werden in der Ukraine Stolpersteine für Holocaustopfer verlegt. Dezentrale Erinnerung ist auch für Gedenken in Putins Angriffskrieg wichtig. Von Peggy Lohse 27.1.2026
Holocaust in der Ukraine Die Erde voller Knochen Die Ukraine hat nach Polen die meisten Holocaust-Opfer zu beklagen. Noch heute ist das Land voller Massengräber. Gedenken ist auch deshalb mühsam. Von Klaus Hillenbrand 27.1.2026
Shoah-Gedenken in Luckenwalde Wenn ein Rechter Holocaust-Opfern gedenken soll In der brandenburgischen Kreisstadt soll ein AfD-naher Abgeordneter die Rede zum Gedenktag halten. Initiativen protestieren, der Bürgermeister gibt sich machtlos. Von Marlene Thaler 26.1.2026
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