piwik no script img

Erinnerung an die Nazi-Opfer

Zum 60. Jahrestag der Nazi- Machtübernahme in Hamburg hat am Montag der Vizepräsident der Bürgerschaft, Hans-Joachim Meissner, an die Opfer der Nazi-Diktatur erinnert. Stellvertretend für 50 Millionen Tote, die Opfer von Verfolgung und Krieg wurden, nannte Meissner die Namen von 25 Mitgliedern der Bürgerschaft, die ermordet wurden.

Die NSDAP war am 5. März 1933 bei den Reichtagswahlen mit 38,8 Prozent der abgebenen Stimmen zur stärksten Partei in Hamburg geworden. Noch am Wahlabend besetzten die Naziverbände SA und SS das Hamburger Rathaus und erzwangen mit Hilfe von Reichsinnenminister Wilhelm Frick (NSDAP) die Einsetzung von SA- Standartenführer Alfred Richter zum kommissarischen Hamburger Polizeichef. Am 8. März 1933 wählte dann die Hamburgische Bürgerschaft einen zwölfköpfigen Senat, dem sechs Nationalsozialisten angehörten. dpa

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen