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Erfahrungen der Alten

■ Werkhaus „Anti-Rost“ im Austausch mit italienischen Ruheständlern

Berlin. Das Berliner Werkhaus „Anti-Rost“ ist in ein europäisches Netzwerk von Projekten aufgenommen worden, die „Erfahrungswissen und Potentiale älterer Menschen nutzen“. Erfolgt sei dies auf Vorschlag des Bundesministeriums für Familie und Senioren und im Zusammenhang mit dem von der Europäischen Gemeinschaft für 1993 ausgerufenen „Europäischen Jahr der älteren Menschen und der Solidargemeinschaft der Generationen“.

Das Netzwerk organisiert die Kontakte und den Austausch zwischen seinen Mitgliedern. Das Berliner Werkhaus will in diesem Rahmen seine Kontakte zu Süditalien ausweiten. Von dort kommen im Sommer Ruheständler, um in Berlin-Weißensee ein Behindertenheim zu renovieren. An den Arbeiten wird sich auch die Handwerkergruppe des Werkhauses beteiligen. Die Gruppe war im letzten Sommer in Süditalien gewesen, wo sie zusammen mit Italienern, meist frühere Gastarbeiter aus Deutschland, ein Haus der katholischen Caritas instandgesetzt haben.

Das 1987 gegründete Werkhaus wird vom Kirchenkreis Berlin- Tempelhof und von der Berliner Senatssozialverwaltung gefördert. Genutzt wird das Erfahrungswissen älterer Menschen, die sich nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsprozeß noch in einer Tischlerei, Schneiderei oder Fotowerkstatt sowie beim Bau eines Bootes für Behinderte beteiligen. epd

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