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Erdbeben in der Türkei100 Tote und eine neue Überlebende

In Izmir ist noch am Dienstag ein Mädchen lebend aus den Trümmern gezogen worden. Die Zahl der Toten ist jedoch weiter angestiegen.

afp/ap | Nach dem schweren Erdbeben in der Ägäis vom Freitag ist die Zahl der Todesopfer in der Türkei auf 100 gestiegen. Knapp 150 Verletzte würden noch in Krankenhäusern behandelt, meldete die türkische Katastrophenschutzbehörde am Dienstag. Insgesamt wurden bei dem Beben der Stärke 7 fast 1.000 Menschen verletzt.

Trotz schwindender Hoffnungen setzten die türkischen Bergungsmannschaften auch am Dienstag ihre Suche nach Überlebenden fort. Die Rettungskräfte suchten unter anderem in den Trümmern von fünf eingestürzten Gebäuden der Provinz Izmir nach weiteren Opfern.

Ein junges Mädchen wurde am Dienstag lebend aus den Trümmern in Izmir gezogen. Das Kind wurde nach seiner Entdeckung in eine wärmende Decke gewickelt und in einen Rettungswagen gebracht. Rettungskräfte jubelten und klatschten.

Dutzende Gebäude wurden durch das Erdbeben zerstört. Mehr als 5.000 Menschen sind obdachlos und mussten die vierte Nacht in Folge in Zelten verbringen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde wurde die Region bis Dienstag von mehr als 1.460 Nachbeben erschüttert, darunter 44 mit einer Stärke von über 4.

Bei dem Erdbeben waren außerdem auf der griechischen Insel Samos zwei Jugendliche von einer einstürzenden Mauer erschlagen worden.

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