: Erdbeben in Rußland
■ Zugang zur Insel Sachalin erschwert
Wladiwostok (AFP) – Bei einem schweren Erdbeben auf der Insel Sachalin im fernen Osten Rußlands sind in der Nacht zum Sonntag nach Angaben der Behörden möglicherweise mehr als 2.500 Menschen getötet worden. Wie der Verantwortliche für die Rettungsmaßnahmen, Nikolai Oglobnew, sagte, ist die am schwersten betroffene Stadt Neftegorsk im Norden Sachalins zu 80 Prozent zerstört worden. Das Beben hatte eine Stärke von 7,5 auf der nach oben offenen Richter-Skala. Eis und Nebel erschweren den Zugang zur Insel für die Rettungsmannschaften. Der erste stellvertretende russische Ministerpräsident Oleg Soskowez rief gestern die Minister und eine Regierungskommission zusammen, die sich am Abend in das Notstandsgebiet begeben wollte.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen