: Entscheidung erst im Sommer
Bundeskanzler Kohl hat gestern in Bonn mit Experten über den Neubau des Kanzleramts in Berlin beraten. In der Runde von Baupolitikern, Architekten, Historikern und Kunstwissenschaftlern wurde über die jeweiligen Vorzüge der beiden in einem Wettbewerb prämierten Modelle gesprochen. Der Kanzler will sich bis zur Sommerpause entscheiden, welcher Entwurf verwirklicht werden soll. Ursprünglich war die Entscheidung bereits für April angekündigt. Mit dem Bau kann voraussichtlich frühestens 1997 begonnen werden. Ein Preisgericht aus Politikern und Fachleuten hatte im Dezember vergangenen Jahres den beiden Berliner Architekturbüros Axel Schultes/Charlotte Frank sowie dem Team Torsten Krüger, Christiane Schuberth und Bertram Vandreike den ersten Preis zu gleichen Teilen zuerkannt. Das neue Kanzleramt soll am westlichen Ende eines Gebäudebandes entstehen, das sich quer über den Spreebogen zieht. Am östlichen Ende neben dem Reichstagsgebäude sind Neubauten für den Bundestag geplant.dpa
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen