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■ EngholmFehler und Vergessen

Kiel (AFP) – Der ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident Björn Engholm (SPD) hat vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuß zur Aufklärung der sogenannten Schubladen-Affäre eingeräumt, es sei ein „Kardinalfehler“ gewesen, nicht schon 1987 umfassend alle Einzelheiten seiner Informationen über die gegen ihn gerichteten Aktivitäten seines Vorgängers Uwe Barschel (CDU) berichtet zu haben. Vor dem Untersuchungsauschuß zur Aufklärung der Barschel-Affäre und später hatte Engholm erklärt, er sei erst am Wahlabend vom 13. September 1987 über die von Barschel angeordnete Bespitzelung informiert worden. Bei Detailfragen von CDU-Parlamentariern über die sechs Jahre zurückliegenden Vorgänge antwortete Engholm wiederholt, er könne sich „nicht mehr genau erinnern“.

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