: Endlich! Toilettenrevolution in Peking
Weil die Stadtväter sich vor ausländischen Touristen der schmutzigen und stinkenden Bedürfnisanstalten schämten, schrieben sie einen Designerwettbewerb für die Mordernisierung der etwa 5.000 öffentlichen Toiletten in Peking aus. Wer hier mal muß und es nicht mehr bis ins Hotel schafft, konnte sich bislang auf einiges gefaßt machen: Die Toiletten sind nicht mehr als eine Reihe von Plumpsklos, die noch nicht einmal durch Trennwände voneinander abgeschirmt sind. Auch den Knopf für die Spülung sucht der Benutzer vergeblich. Die Kloaken müssen erst randvoll sein, bevor sie ausgepumpt werden. Doch das soll nun anders werden: Den ersten Preis gewann eine junge Architektin mit ihrem Vorschlag, stabile Toilettenhäuschen mit Dächern im chinesischen Baustil zu errichten. Die Benutzer sollen zwischen der Plumps- und einer modernen Sitzvariante wählen können – beide mit Wasserspülung.Foto: Volker Derlath
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen