piwik no script img

Endlich: Gebet-Service eingeweiht

Jerusalem (AFP/taz) – In Jerusalem ist ein Telefonservice eingerichtet worden, mit dem Christen in der Heiligen Stadt und Christen in aller Welt gemeinsame Gebete ermöglicht werden sollen. Die von der israelischen Firma Bezek in Zusammenarbeit mit dem Bibelinstitut in Jerusalem eingerichteten fünfzig Telefonverbindungen wurden am Sonntag in einem Jerusalemer Hotel eingeweiht – mit einem ganz spezillen Reklame-Gag: Auf der Veranstaltung wurde eine Videokassette vorgeführt, auf der der frühere US-Präsident Ronald Reagan die Tugenden des Gebets hervorhob.

Bezek rechnet mit etwa 3.000 Anrufen pro Tag für die in der Heiligen Stadt lebenden Christen. Einen Telefax-Service an der Klagemauer, dem heiligen Ort des Judentums, besitzt die Firma bereits. Über ihn können Gläubige aus aller Welt Botschaften senden, die dann an der Mauer angebracht werden.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen