: Ein fester Fels
Bischöfe beschäftigen sich mit Superintelligenz
Bunt sind schon die Wälder, die Obstbäume tragen bereits Früchte und in Fulda tagen die Bischöfe. Auf der traditionellen Herbstversammlung der Violettkittel soll es um Gott und die Welt gehen, ein bunter Korb aus christlichen Bequem-Themen wie Ukrainekrieg, AfD und allen voran künstliche Intelligenz, berichtete die Hiobs-Agentur KNA am Donnerstag. Ob sich da noch was geradebeten lässt? Nur wenn sich die technikaffine katholische Chefetage der Sache annimmt. Papst Leo XIV. höchstselbst, der auf Twitter gefürchtete Pontifex, forderte bereits eine „Entwaffnung“ der Technologie. Dafür hat er schließlich, wie Donald Trump sagen würde, seine „Superintelligenz“, den Mann am Kreuz, der anders als die KI die Menschheit nicht vernichten, sondern in höhere Sphären der Vergebung führen will. Womöglich aber wird in den dunklen Ecken klerikaler Computerräume des Vatikans bereits diskutiert, wie sich Chatbots konvertieren lassen. Dafür steht bestimmt der alte Verschwörungsmeister Dan Brown bereit. Oder man schafft in Zusammenarbeit mit dem Silicon Valley einen ganz neuen Felsen, auf dem die Kurie gebaut wird: „Kirchliche Intelligenz“.
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