■ Feuerwehr: Ein Herz für Tiere
Die dänische Firma Lego, Herstellerin der bunten Klötzchen für Kinder, hat ein Herz für jugendliche Autodiebe. Im neuen Lego- Katalog ist ein Polizeiauto abgebildet, das einen überaus fröhlich grinsenden Joyrider verfolgt. Die britische Polizei ist entsetzt: „Autodiebe haben viele Menschen auf dem Gewissen“, sagte der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Alan Eastwood. „Es handelt sich um miserablen Geschmack, zum Joyriding zu ermutigen oder es zu trivialisieren.“ Die dänischen Klötzchenbauer verstehen die Aufregung nicht. „Es ist doch bloß ein harmloser Spaß“, sagte ein Lego-Sprecher, womit er wohl den Katalog – und nicht das Autoklauen – meinte. „Außerdem sieht der Typ wie ein richtiger Verbrecher aus: Er ist unrasiert und überhaupt nicht glamurös.“RaSo
Feuerwehr
Ein Herz für Tiere
Frankfurt/Main (dpa) – Eichhörnchen im Wäschetrockner – mit sechs Beamten rückte die Frankfurter Feuerwehr am Samstag abend aus, um das Tier zu befreien: Das Eichhörnchen war durch den Ablaufschlauch des Trockners im Keller eines Wohnhauses geklettert. Der Besitzer entdeckte das hilflose Tier, konnte es aber trotz aller Bemühungen nicht freibekommen. Erst nachdem die Experten der Berufsfeuerwehr den Trockner demontiert hatten, konnte sich das Eichhörnchen einen neuen Spielplatz suchen.
London (dpa) – Mit Sauerstoff aus seinem Atemgerät hat ein Feuerwehrmann in der britischen Kleinstadt Horsham einem 50 Jahre alten Papagei nach einem Zimmerbrand wieder auf die Beine geholfen. Der Vogel Jack, Haustier eines 70 Jahre alten Ehepaars, war durch den Rauch bereits ohnmächtig geworden und lag wie tot in seinem Käfig. Der dichte Qualm hatte den Besitzer Jim Ridges daran gehindert, seinen geliebten Vogel in Sicherheit zu bringen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen