: Ein Gorilla als Undercoveragent
Miami (AFP) – Mit einer außergewöhnlichen List haben die US- Justizbehörden den illegalen Handel mit Menschenaffen durch mexikanische Zooverwalter aufgedeckt. Wie von der Justiz in Miami am Dienstag bekanntgegeben wurde, verkleidete sich ein Beamter als Gorilla, begab sich mutig in den Affenkäfig und wurde durch die Gitterstäbe Zeuge, wie für den Verkauf eines seiner „Artgenossen“ die Summe von 92.500 Dollar vereinbart wurde. Die drei an dem mißglückten Handel beteiligten Mexikaner wurden vorläufig festgenommen. Unter ihnen befindet sich nach diesen Angaben der Direktor der Zoos in der Gegend rund um Mexico-City, Victor Bernal. Die drei Tierhändler waren in den Zoo von Miami im US-Bundesstaat Florida gekommen, um Ersatz für einen Gorilla zu finden, der kürzlich im Zoo von Mexiko gestorben war. Da die Polizei rechtzeitig von dem geplanten Geschäft erfuhr, entschied sie sich zur Entsendung eines ihrer Beamten im Gorillafell.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen