■ Ecuador: Ölpest
Quito (epd) — In Ecuador sind nach Angaben der staatlichen Erdölgesellschaft wegen einer schadhaften Sicherheitsdichtung 1,3 Millionen Liter Rohöl aus der Hauptpipeline des Landes in den Gebirgsfluß Toachi geflossen, 130 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Quito. An die Uferbewohner werde Trinkwasser aus Tankwagen verteilt. Mit Ölsperren und chemischen Mitteln versuche man, den Ölteppich unter Kontrolle zu bekommen, hieß es. Staatspräsident Sixto Duran-Ballen kündigte eine Untersuchung und drastische Strafen für die Verantwortlichen an. In Interviews äußerte er die Vermutung, bei der Gesellschaft „Petroecuador“ seien zu viele Techniker mit der Verwaltung statt mit der Wartung der Anlagen beschäftigt.
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