■ EU/Frankreich: Schengen unterlaufen?
Brüssel (dpa) – Die Regierung Belgiens hat Frankreich beschuldigt, grenzüberschreitende Fahndungen nicht zuzulassen und somit das am 26. März in Kraft getretene Schengener Abkommen zu brechen. Dies könne zur Folge haben, daß die bisher nahezu offene Grenze zwischen beiden Staaten wieder stärker kontrolliert wird, erklärte Belgiens Innenminister Johan Vande Lanotte am Donnerstag. Die französische Polizei hatte in der vergangenen Woche einen Beschuldigten bis auf belgisches Gebiet verfolgt.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen