piwik no script img

■ EU-Präsident zur WährungsunionItaliens Schulden keine Gefahr für den Euro?

Düsseldorf (dpa) – Die Europäische Kommission sieht in der hohen Gesamtverschuldung des umstrittensten Euro-Kandidaten Italien keine Gefahr für die Stabilität der Europäischen Währungsunion (EWU). Kurz bevor heute die Europabehörde voraussichtlich elf Länder für die Teilnahme am Euro vorschlagen wird, meinte EU-Kommissionspräsident Jacques Santer im gestrigen Handelsblatt zur Staatsverschuldung in Italien und Belgien (jeweils über 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts): Beide Länder hätten in den letzten Jahren sehr große Anstrengungen mit ihrer Konvergenzpolitik unternommen – so „daß an sich durch die Struktur des Schuldenstandes keine Schwierigkeiten, was die Währungsstabilität anbelangt, auftreten können“.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen