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■ ENTSCHÄDIGUNGSPD will mehr Geld für Ex-DDR-Häftlinge

Saarbrücken (ap) — Die in der ehemaligen DDR zu Unrecht inhaftierten politischen Häftlinge sollten mit mindestens 20 Mark für jeden Hafttag entschädigt werden. Das forderte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Herta Däubler-Gmelin am Dienstag im Saarländischen Rundfunk. Bisher könnten die Betroffenen nach Angaben der Politikerin nur mit einer Mark Entschädigung pro Tag rechnen. In den alten Bundesländern erhielten unrechtmäßig festgehaltene Untersuchungshäftlinge zwanzig Mark Entschädigung pro Tag. Die SPD-Politikerin forderte den Bundestag auf, noch im Mai eine klare Resolution zur Entschädigung zu erlassen.

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