■ ECUADOR: Medizinerstreik trotz Cholera
Quito (afp) — Obwohl die Zahl der Cholerakranken in Ecuador auf über 10.000 angestiegen ist, sind Landärzte und Krankenhauspraktikanten in einen Streik getreten, um die Auszahlung höherer Löhne zu fordern, die die Regierung ihnen nach mehrwöchigen Arbeitsniederlegungen im Februar zugesagt hatte. Bislang seien 10.127 Cholerafälle im Land registriert worden, etwas mehr als 200 Menschen seien an der Epidemie gestorben. Unterdessen kündigte ein Regierungssprecher in Quito an, auch die fünf Andenstaaten wollten beim Kampf gegen die Cholera stärker zusammenarbeiten. Regierungsvertreter wollten am heutigen Donnerstag im venezolanischen Caracas über eine großangelegte Kampagne über Präventivmaßnahmen gegen die Epidemie beraten.
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