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Druck auf Sharif wächst

■ Pakistans Premier soll wählen lassen

Islamabad (dpa/AFP) – Vor einem geplanten Protestmarsch der Opposition, die Neuwahlen des Parlaments fordert, haben sich gestern Pakistans Premier Nawaz Sharif und Präsident Ghulam Ishaq Khan zu einem Gespräch getroffen: das Ergebnis der Zusammenkunft der beiden Hauptakteure des monatelangen Machtkampfes, der das Land paralysiert, wurde jedoch nicht bekannt. Heute will Sharif im Fernsehen sprechen. Am Wochenende hatte ein Führer der Allparteienkonferenz, in der 20 Oppositionsparteien zusammengeschlossen sind, für kommenden Freitag einen „Langen Marsch“ auf die Hauptstadt Islamabad angekündigt, der zum Sturz der Regierung Sharif führen soll. Auch das Militär unterstützt jetzt die Forderung nach vorgezogenen Wahlen.

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