■ Drogen: Meldepflicht bei Export
Hamburg (AFP) – Das Bundesgesundheitsministerium plant laut Bild-Zeitung, die Chemie-Industrie künftig zu verpflichten, die Ausfuhr von Drogen-Grundstoffen dem Bundeskriminalamt zu melden. Es solle damit der Nachschub für Drogenlabors in Südamerika und Südostasien unterbunden werden. Deutsche Chemiefirmen müßten dann alle Lieferungen von Chemikalien „schriftlich mitteilen“, bei denen der Verdacht bestehe, daß sie zur „unerlaubten Herstellung von Betäubungsmitteln abgezweigt werden“.
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen