piwik no script img

„Dreiecks-Dreck-Geschäft“

■ BBA-Veranstaltung zum WAA-Ausstieg und den Folgen

Die WAA in Wackersdorf steht vor dem Aus. Auch wenn in Süddeutschland die Sektkorken knallen mögen - der Bremer Bürgerinitiative gegen Atomanlagen bleiben Freudengesänge im Halse stecken. Vermuten die Anti-AKW-AktivistInnen hinter dem Verzicht doch ein „Dreiecks-Dreck-Gechäft“. Mit dem Verzicht der DWK, so die Befürchtung, könne die Verpflichtung gekoppelt sein, im Rahmen einer deutsch -französischen Atompolitik im Gegenzug Gorleben und den Schacht Konrad als Endlager anzubieten.

Über diese und andere Folgen des WAA-Verzichtes soll am Dienstag abend ab 20.00 Uhr im Bürgerhaus Weserterassen nachgedacht, referiert und diskutiert werden. Der Physiker Gerold Kirchner wird über die Verträge zwischen VEBA und Cogema, Jens Scheer und eine Französin über die Zusammenarbeit der Anti-AKW-Initiativen referieren.

Des weiteren wollen die BBAler für die Demonstration in München am 3.6 mobilisieren. Sie richtet sich unter dem Motto „Keine WAA, egal wo“ auch gegen Kriminalisierung von AKW-GegnerInnen.

hbk

Bei genügend Anmeldungenen will die BBA einen Bus organisieren. Anmeldung unter Tel. 700144, 16-19 Uhr.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen