: Drei Jahre Haft für Geldfälscher
Ein 31jähriger aus dem Ruhrgebiet, der Hundert-Mark-Scheine gefälscht hatte, wurde gestern vom Gericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Die 23jährige Freundin, die einen gemieteten Farbkopierer im väterlichen Steinmetzbetrieb aufstellen ließ und an den Fälschungen mitwirkte, muß eine Geldstrafe von 6.000 Mark zahlen. Das Geldfälschergeschäft betrieb der 15mal vorbestrafte Angeklagte mit seiner Freundin in Mülheim/ Ruhr, ohne daß ihnen die Polizei auf die Spur kam. Erst bei einem Besuch des Bruders in Berlin im Februar flog das Trio auf. Der 29jährige war beim Bezahlen einer Nachtklub-Zeche mit einer Blüte gestellt worden.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen