„Dragon“ dockt an der ISS an: Rendevous im Weltraum
Die erste private Raumkapsel im All hat das Andockmanöver an die Internationalen Raumstation gestartet. Sie bringt rund 500 Kilo Versorgungsgüter zu den ISS-Astronauten.
Bild: dpa
WASHINGTON dpa | Der erste private Raumtransporter im All hat mit einem Manöver zum Andocken an die Internationale Raumstation ISS begonnen. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa gab am Freitagmorgen (MESZ) grünes Licht für die erste Phase der langwierigen Prozedur.
Dabei darf sich die Raumkapsel „Dragon“ in einen etwa 1,4 Kilometer großen Umkreis der ISS begeben. Nach etwa einer Stunde soll der Transporter zu einer Position 250 Meter unterhalb der Station fliegen, teilte die US-Firma SpaceX mit, die den „Dragon“ entwickelt hat.
Läuft alles glatt, kann die Nasa die letzte Phase einleiten. Am frühen Nachmittag sollen ISS-Astronauten den „Drachen“ mit einem Roboterarm greifen und an der Raumstation befestigen. Es wäre das erste Mal in der Geschichte, dass ein privater Raumtransporter an die ISS andockt.
Am Samstag soll die Klappe zur Kapsel geöffnet werden und Astronauten sie das erste Mal betreten. Der Transporter hat rund 500 Kilogramm an Versorgungsgütern für die ISS-Bewohner an Bord.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert