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Doppelagent

Hamburg (dpa) – Der DDR- Staatssicherheitsdienst hat nach nach Informationen des Spiegel jahrelang durch einen Doppelagenten Informationen des Verfassungsschutzes erhalten. Von 1980 bis 1985 sollen Daten von über 800 Bundesbürgern nach Ostberlin übermittelt worden sein. Dazu hätten Angaben von Managern aus Rüstungsbetrieben, „linkslastigen“ Lehrern und Spionageverdächtigen gehört. Grund für die ungewöhnlichen Datenlieferungen: Ein Stasi-Agent, der 20 Jahre für Ostberlin spioniert habe, sei 1980 zum Spion für den Verfassungsschutz „umgedreht“ worden. Die Crux an der Sache: Der Mann meldete diesen Kölner Kontakt an die Stasi, sei dann ein zweites Mal „umgedreht“ worden.

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