■ Türkische Studenten in Deutschland: Diskriminiert und schlechter beurteilt
Bonn (AFP) – Ein Viertel der 14.500 türkischen Studenten an deutschen Hochschulen fühlt sich benachteiligt. Dies geht aus einer Studie zur Situation türkischer Studenten und Hochschulabsolventen hervor, die der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Fritz Schaumann, am Dienstag in Bonn vorstellte. Beklagt werde hauptsächlich, daß individuelle Leistungen angezweifelt würden oder türkische Studenten bei gleichen Leistungen schlechtere Noten erhielten.
Der Frauenanteil unter den türkischen Studierenden hat sich der Studie zufolge in den vergangenen zehn Jahren auf heute rund 4.500 mehr als verdreifacht. Die türkischen Studentinnen fühlen sich allerdings von zu Hause weniger unterstützt als die jungen Männer. Fast zwei Drittel der türkischen Studierenden sehen ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in Deutschland, nur rund 15 Prozent in der Türkei.
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