piwik no script img

Die wesentlichen Impulse gehen von der Straße aus

Esso wirbt mit einer Demonstration von Tankwarten, die statt Che Guevara den Tiger hochhalten. Überall in der BRD kommt es zu Protesten gegen die anstehende Verabschiedung der Notstandsgesetze. In der Berliner Freien Volksbühne und in der Schaubühne am Halleschen Ufer verlesen die Gaukler Resolutionen. Die Studenten kaprizieren sich auf das Schillertheater. Polizsten mit gezogener Knarre vertreiben sie wenig später aus dem Foyer. Draußen kommt es zu einer Straßenschlacht. Am nächsten Tag versuchen die „Randalierer und ihre Vietkong- Fotzen“, aus Solidarität mit den streikenden französischen Arbeitern und Studenten das „Maison de France“ zu besetzen. Die Ostberliner Humboldt-Universität bietet den Besetzern des Ostasiatischen Seminars der FU an, ihr Studium „drüben“ zu beenden. In Rom wird die gesamte Universität besetzt. In Dakar wird sie von Polizisten geräumt, dabei stirbt ein Student.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen