: Die taz begrünt Freiburg: Eat-in auf der Trasse der B 31
Der ausgetrocknete Boden zeigte Risse, und die Sonne brannte. Dessen ungeachtet stürmten am Sonntag über 500 FreiburgerInnen die beiden Zelte im Freiburger Konrad-Guenther-Park und veranstalteten auf der Baustelle der geplanten Bundesstraße B 31 ein Eat-in mit der taz. Seit Jahren protestieren viele von ihnen gegen die Asphaltpläne, die zum Teil noch aus der Nazizeit stammen. Über 600 Millionen Mark soll das Projekt kosten.
Mit deutlich weniger Geld kamen die taz und die lokale Initiative „BÖHMische Dörfer“ beim Protestfest aus.
Livemusik, Kleinkunst, Stände von Umweltorganisationen und Kletteraktionen wurden geboten. Außerdem gab es bei der dritten Station der taz-Leser-Reise zwei Premieren: der erste Gottesdienst auf einem taz-Fest und der erste Baum, den die taz-Geschäftsführer Ruch und Bull je auf einer Straßentrasse pflanzten. Mehr Grün für Freiburg.(ten)
Fotos: Pisacreta/Ropi
Umverteilung gegen rechts
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