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Die WahrheitDinge, die man machen soll

Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die Leserschaft an einem Poem über deutsche Freizeitbeschäftigungen erfreuen.

Erdkröten töten in Köthen

Marktfrauen beklauen in Plauen

Walküren verführen in Düren

Dorfdeppen verschleppen in Meppen

Themen vernehmen in Bremen

Todsünden verkünden in Hann. Münden

Notlügen verfügen auf Rügen

Hypotenusen usen in Leverkusen

Hawaiihemden verfremden in Emden

Dachschrägen zersägen in Gardelegen

Sextanten verkanten in Xanten

Rasierklingen auswringen in Solingen

Klangschalen bemalen in Aalen

Zahnspangen verlangen in Erlangen

Altbacken schnacken in Wacken

Villingen pfullingen in Tuttlingen

Die Wahrheit auf taz.de

Die Wahrheit

ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.


Die Wahrheit

hat den einzigartigen täglichen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.


Die Wahrheit

hat drei Grundsätze:

Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.



Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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1 Kommentar

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  • lichtgestalt

    Schraubzwingen anbringen in Lingen

    Tischsitten erbitten in Witten

    Damen umarmen in Kamen

    Liegen verbiegen in Siegen

    Misslingen besingen in Bingen

     

    Hier reimt man mit Atlas und mit Wörterbüchern

    Und schon sind die Verse in trockenen Tüchern.

    Der Leser ist ratlos und fragt leicht verdrossen:

    „Wie wird solch ein Kunstwerk wohl richtig genossen?“

     

    Da niemand ihm raten kann, wagt er`s alleine,

    Ist traurig und spöttisch wie einst Heinrich Heine

    Und salzige Tränen vergießt er am Rheine.