: "Die Villen von Venedig", Reinhart Wolf
Wer den Klassenneid verlernt hat, hier ist eine Gelegenheit, ihn beim besinnlichen Blättern in einem schönen Bildband wieder aufzufrischen. Für alle Neue Heimat-Geschädigten ein Blick auf „Die Villen von Venedig“. Die Fotos stammen vom Superglanz-Fotografen Reinhart Wolf, 200 Seiten mit weit mehr als einhundert Farbfotografien, einem Text von Peter Lauritzen und einem Vorwort von Harald Acton für 98,-DM vom Heyne-Verlag. Die Villen von Palladio und Co. sind auch für weniger kämpferische Zeitgenossen ein uneingeschränktes Vergnügen. Bei dieser hier handelt es sich um eine Ansicht aus der Mitte des 17. Jahrhunderts gebauten Villa Allegri Arvedi bei Verona.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen