piwik no script img

Die „Rache Stalins“: Blätter so groß wie Regenschirme

Eine zu Sowjetzeiten in Kasachstan gezüchtete Pflanze ist zum Schrecken der Menschen in Südpolen gewachsen. Beim Berühren des „Bortsch von Sosnowski“ komme es zu fürchterlichen Verbrennungen, berichteten die polnischen Medien, die in diesem Zusammenhang von der „Rache Stalins“ sprachen. Die mehr als vier Meter hohen Gewächse mit regenschirmgroßen Blättern verdrängten vor allem in den südlichen Regionen Polens alle anderen Pflanzen. Krankenhäuser berichteten in den vergangenen Wochen vermehrt von Patienten mit Brandwunden, die zuvor die Pflanze berührt hatten. Das staatliche Fernsehen zeigte Bauern mit völlig vernarbten Körpern, die in Bortsch-Feldern gearbeitet hatten. Angeblich soll „Stalins Rache“ auch schon Deutschland erreicht haben. Der Bortsch von Sosnowski war in den 70er Jahren in Kasachstan als Viehfutter gezüchtet und dann nach Polen exportiert worden.Foto: AP

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen