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Die Neugier der E-User

Besondere Erfahrungen mit der Neugier und Wißbegierde von E-Usern hat der Mediziner Rainer Thomasius, Leiter der Forschungsgruppe Designerdrogen an der Psychiatrischen Klinik der Uni (UKE) gemacht. Thomasius will mit einer vom Bundesgesundheitsministerium finanzierten Untersuchung Aufschlüsse über die Entwicklung des Risikos bezüglich psychischer und organischer Störungen bei E-Usern bekommen. Obwohl die neueste Untersuchung erst am 1. April starten soll, kann er sich schon jetzt vor Angeboten von E-Usern kaum mehr retten (bitte nicht mehr anrufen!). Offenbar können die User die Forschungsergebnisse kaum mehr abwarten: 100 Probanden stehen schon auf der Warteliste. Dabei will der Mediziner eigentlich nur Stichproben in Techno-Discos machen, um einen repräsentativen Querschnitt zu bekommen. Mechthild Klein

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