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Die Kleinen und die Spenden

Die Seite „Global Forum“ wird von MitarbeiterInnen Berliner entwicklungspolitischer Organisationen und Solidaritätsgruppen sowie der taz gemeinsam produziert und erscheint monatlich.

In der heutigen Ausgabe geht es um das Spendensiegel, eine vernünftige Idee mit einer Kehrseite: die kleinen entwicklungspolitischen Organisationen können davon kaum profitieren.

Termine bitte senden an die Gesellschaft für solidarische Entwicklungsarbeit, Georgenkirchstraße 70, 1017 Berlin, zu Händen Vera Buerschaper oder an die taz-Lokalredaktion, Stichwort „Global Forum“.

Warnung vor Kettenbriefen

Berlin. Vor Kettenbriefen des „Projects Selbsthilfe“ hat die Verbraucherzentrale Berlin gewarnt. Potentiellen Mitspielern wird darin versprochen, in vier bis fünf Wochen durch den Einsatz von rund 135 Mark einen Gewinn von 500.000 Mark und mehr realisieren zu können. Der Verlust des Einsatzes sei vorprogrammiert. Daran änderten auch die beigefügten Rechenbeispiele nichts. Damit auch nur ein einziger 500.000 Mark gewinnt, müßten am Anfang 100.000 Menschen angeschrieben und 10.000 neue Mitspieler gewonnen werden.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen