: Die Brut: Waigel-Sohn Konstantin „gesund“
„Meine Frau und ich, wir haben beide gute Stimmen. Die haben wir ihm vermacht“, sagte Bundesfinanzminister Waigel am Samstag über seinen Sohn Konstantin. Anlaß dieser Äußerung war nicht die Wahl Konstantins zum Prinz Waigel von Bayern. Der jüngste Sohn von CSU-Chef Theo Waigel, Konstantin Theodor, ist im schwäbischen Ursberg nur getauft worden.
Konstantin Waigel hatte sich während der Taufe – ein christliches Ritual – lautstark bemerkbar gemacht. „Ich hab' erwartet, daß er schreit. Wenn nicht, hätte doch jeder gefragt: Ist das Kind denn überhaupt richtig gesund?“ sagte Waigel erleichtert nach der Zeremonie. Er ist also gesund.
Zur Taufe des dreieinhalb Monate alten Buben waren nur der engste Familienkreis und einige politische Freunde Waigels eingeladen. Wie zu erfahren war, diskutierte der Bundesfinanzminister am Rande über die bevorstehende Erhöhung der Augenbrauensteuer.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen