Die Anderen: Daily Nation
■ betr.: Die unabhängige kenianische Zeitung zu Angola
Die unabhängige kenianische Zeitung zu Angola:
Tatsache ist, daß die RENAMO-Rebellen mit ihren Attacken auf die Zivilbevölkerung und auf ganze Städte das Friedensabkommen von Rom verletzt und alle Hoffnungen einstweilen zunichte gemacht haben. Meint Rebellenchef Dhlakama es überhaupt ernst mit einer friedlichen Beilegung des Bürgerkriegs in Mosambik? Nach der Verletzung des Abkommens von Rom sieht es nicht danach aus. Während die anderen Beteiligten den Frieden im Sinn haben, bringt Dhlakama seine Truppen für ein neues Blutbad in Stellung. Wir sind jedoch der Ansicht, daß ein militärischer Sieg – egal, welcher Seite – kein Ende des Bürgerkriegs bedeuten würde. Eine solche Garantie gibt es einfach nicht. Beide Seiten sollten die Waffen jetzt niederlegen. Die RENAMO-Rebellen und das Regime in Maputo haben 16 Jahre lang Krieg geführt, und es gibt bis heute keinen Sieger.
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen