■ Die Anderen: Yomiuri Shimbun
Die japanische Regierung und die (alleinregierende) Liberaldemokratische Partei (LDP) scheinen erleichtert, daß die Gespräche zwischen den USA und der EG gescheitert sind. Wie es heißt, sind sie sicher, daß sie damit die Entscheidung über die Freigabe der japanischen Reisimporte weiter hinausschieben können.(...)Ministerpräsident Kiichi Miyazawa sollte den Plan der Tarifierung akzeptieren und Amerikanern und Europäern zu ähnlichen gegenseitigen Zugeständnissen vom Standpunkt anderer Gatt- Mitglieder raten. Dies ist eine gute Gelegenheit für Japan, mit seiner 'gesichtslosen‘ Diplomatie zu brechen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen