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Die AnderenDie Presse

■ Die österreichische Tageszeitung zu Libanon:

Die österreichische Tageszeitung meint:

Damaskus spielt ein ambivalentes Spiel. Es zeigt sich friedenswillig, ist aber auf Grund interner Machtstrukturen nicht an einer echten Entspannung interessiert. (...) Die gefährlichste Lunte legte jedoch ein anderer Staat an den Explosionsherd Nahost: der Iran. Er spricht sich als einziger laut und deutlich gegen eine Annäherung zwischen Israel und den Arabern aus, er akzeptiert eine Existenz Israels nicht, er torpediert offen den Friedensprozeß.

Die Krise im Südlibanon sollte den Beteiligten am Nahostprozeß noch mehr die Augen vor der Gefahr öffnen, die durch die Fundamentalisten droht. Denn diese schicken sich an, die Paramater für den Nahostfrieden zu bestimmen. Die Bomben vom Südlibanon könnten so ein Anstoß sein, daß – nach einer gewissen Anstandsfrist – der Nahostprozeß mit Hochdruck weitergeführt wird.

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