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Die AnderenWashington Post

■ Betr.: Die US-amerikanische Zeitung setzt sich mit dem Einmarsch der Türkei in den Nordirak auseinander

Die US-amerikanische Zeitung setzt sich mit dem Einmarsch der Türkei in den Nordirak auseinander:

Die Türkei hat im wesentlichen vier Möglichkeiten, um mit dem schweren Problem fertig zu werden, dem sie durch ihre separatistische terroristische Kurden- Minderheit ausgesetzt ist. Es hilft, sich diese Möglichkeiten vor Augen zu führen, um zu sehen, wie die Türken es vermeiden können, ihr Dilemma noch schlimmer zu machen, als es gegenwärtig ist.

1) Verfolge die kurdischen Guerillas bis in den benachbarten Irak. Das ist das, was die Türken derzeit tun. Die Iraker halten still, weil es ihnen bei ihrem eigenen Kurden-Problem hilft [...]

2) Errichte eine ständige Sicherheitszone entlang der Grenze. Die israelische Pufferzone im Libanon ist beides zugleich, Modell und Warnung. Sie verschafft vorübergehend Abhilfe, ist aber ständige Provokation. Sie bietet der internationalen Menschenrechtsbewegung ein einladendes Angriffsziel und funktioniert aus diesem Grund nicht gut.

3) Arbeite mit den „guten“ Kurden ein Abkommen aus, die bereits ein Maß an amerikanischer Protektion im Nordirak genießen. Diese Kurden sind sich selbst uneins. Sie können nicht darauf versessen sein, Kämpfer der türkischen Außenpolitik zu werden [...]

4) Definiere das Grundproblem neu. Das ist die gescheite Politik. Höre damit auf, die Kurden zuerst und vor allem als eine militärische Bedrohung für die Integrität der Türkei anzusehen [...]

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