Die Anderen: Le Monde
■ Betr.: Zu den jüngsten Unruhen in Kaschmir meint die Pariser Zzeitung
Zu den jüngsten Unruhen in Kaschmir meint die Pariser Zeitung:
Schlimme Dinge spielen sich seit dem 9. Mai in Kaschmir ab. Dieses Wiederaufflammen der Spannungen richtet erneut die Aufmerksamkeit auf einen der ältesten und am meisten vergessenen Konflikte der Welt.
Er brach 1948 aus, kurz nach der „Teilung“ des Subkontinents, und kostete seit 1990 über 11.000 Personen das Leben. Die Vereinten Nationen hatten sich nach ihrer Schaffung mit dem ersten Kaschmir-Krieg – dem zwei weitere folgen sollten – befaßt und Empfehlungen abgegeben, darunter ein Referendum zur Selbstbestimmung. Heute dagegen ist das Schweigen der UNO total.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen