: Dicke Luft in Hannover
■ Hohe Schadstoffkonzentration an Straßen
Dicke Luft in Hannover
Hohe Schadstoffkonzentration an Straßen
Die Luft an den Straßen von Hannover ist so schlecht, daß umgehend Fahrverbote erlassen werden sollten. Das ist das Ergebnis von Messungen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus dem vergangenen Jahr. Bei der Untersuchung des „Giftcocktails aus Auspuffrohren“ zeigten die Messungen in Atemhöhe (1,5 Meter) Konzentrationen von Stickoxiden und Benzol, die über dem „Eingriffswert“ lagen. Bei Erreichung dieses Wertes können die Kommunen demnächst nach einer Verordnung aus dem Bundesumweltministerium selbst „verkehrsreduzierende Maßnahmen“ ergreifen, teilten ADFC und BUND mit.
Beim krebserregenden Benzol wurden die Grenzwerte im Durchschnitt um das Fünffache überschritten, kurzzeitig sogar um das 25fache. Die Umweltverbände forderten bundesweit die schnelle Verabschiedung der anstehendenVerordnung zu Luftschadstoffen und für Hannover die schnelle Umsetzung alternativer Verkehrskonzepte. Für die „neuralgischen Punkte“ solle es „Sofortmaßnahmen“ geben — sprich: Fahrverbote. bpo
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen