: Deutsch-japanische Raumfahrt: Aus dem All in die Tiefsee
Das erste deutsch-japanische Raumfahrtprojekt ist fehlgeschlagen. Die Raumfahrtkapsel „Express“ stürzte nach nur zwei oder drei Erdumläufen „sehr wahrscheinlich“ ins Meer. „Wir fühlen große Verantwortung, und wir werden das Äußerste tun, die Ursache zu untersuchen“, sagte der Professor am Institute für Raumfahrt- und Astronautische Wissenschaft, Hidana Motoki, gestern im japanischen Raumfahrtzentrum Kagoshima zu. Die Kapsel, die Japan und Deutschland Aufschlüsse über die bisher nicht beherrschte Technik der Rückkehr eines Flugkörpers aus dem All zu Erde bringen sollte (!), hatte nach dem erfolgreichen Start am Sonntag abend nicht die vorgesehene Umlaufbahn erreicht. Bei zwei kurzzeitigen Funkverbindungen stellte sich heraus, daß sie 40 Kilometer höher als geplant die Erde umkreiste. Danach verloren die deutsch-japanischen Weltraumexperten ihre Spur.Foto: AP
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen