piwik no script img

Der Glanz verblaßt

Beide sind sie Ministerpräsidenten, beide gelten sie als „Überväter“. Angetreten sind sie, ihre Regierungen bei den Landtagswahlen am Sonntag nächster Woche zu verteidigen: In Brandenburg für die SPD Manfred Stolpe, in Sachsen Kurt Biedenkopf für die CDU. Stolpe leitet nach dem Bruch der Potsdamer Ampelkoalition derzeit ein Minderheitenkabinett, Biedenkopf regiert mit einer komfortablen absoluten Mehrheit. Die beiden Landesväter rechnen sich für den kommenden Wahlgang eine realistische Chance auf eine absolute Mehrheit für ihre Partei aus – als Ergebnis ihres erfolgreichen Wirkens, wie sie meinen. Zu Unrecht, wie eine kritische Würdigung zeigt. Die taz zieht Bilanz.

Querdenker oder nicht? Sachsen Ministerpräsident Biedenkopf.Foto: J.H. Darchinger

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen